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Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 5. Juli 2026

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Grundstein Digital, Inhaberin: Vanessa Thanner (nachfolgend „Auftragnehmer"), Große Forststraße 23, 52382 Niederzier, und dem jeweiligen Auftraggeber über die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich digitales Marketing, Webdesign und verwandte Leistungen.

Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Leistungsangebot

Grundstein Digital erbringt Leistungen in folgenden Bereichen:

2.1 Nachfrage Check (kostenlos)

Der Nachfrage Check ist eine kostenlose und unverbindliche Analyse der digitalen Sichtbarkeit des Auftraggebers. Er umfasst einen Online-Selbstcheck mit Ersteinschätzung sowie ein anschließendes Gespräch (ca. 15 Minuten), in dem Stärken und Schwächen der Sichtbarkeit sowie sinnvolle Optimierungsmaßnahmen aufgezeigt werden. Aus dem Nachfrage Check entsteht keine Zahlungspflicht und kein Anspruch auf weitergehende Leistungen; ein Vertrag über kostenpflichtige Leistungen kommt erst gemäß § 3 zustande.

2.2 Digitales Fundament (einmalige Leistungen)

Einmalig erbrachte Aufbauleistungen unter der Bezeichnung „Digitales Fundament" in den Ausbaustufen Starter, Aufbau und Skalierung. Der genaue Leistungsumfang wird im individuellen Angebot festgelegt. Die Abnahme erfolgt nach Fertigstellung gemäß § 640 BGB. Erstellte Websites werden nach Abnahme und vollständiger Zahlung an den Auftraggeber übergeben; das Hosting sowie der laufende Betrieb liegen in der Verantwortung des Auftraggebers, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wird.

2.3 Abo-Pakete (laufende Leistungen)

Monatlich wiederkehrende Leistungen (Pflege, Wachstum, Skalierung). Der Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweils gewählten Paket und dem individuellen Angebot.

§ 3 Vertragsschluss

Ein Vertrag kommt zustande durch die schriftliche (auch per E-Mail) Auftragsbestätigung des Auftragnehmers nach Eingang einer verbindlichen Bestellung oder Buchung des Auftraggebers. Die Buchung über das Kontaktformular oder die Online-Terminbuchung stellt eine unverbindliche Anfrage dar; der Vertrag wird erst mit gesonderter Auftragsbestätigung wirksam.

§ 4 Vergütung & Zahlung

4.1 Preise

Es gelten die im jeweiligen Angebot ausgewiesenen Preise. Alle Preise sind Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern der Auftragnehmer nicht der Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG unterliegt.

4.2 Fälligkeit

Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Bei Abo-Paketen ist die monatliche Vergütung jeweils zum Ersten des Leistungsmonats fällig.

4.3 Zahlungsverzug

Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu berechnen. Der Auftragnehmer kann bei Zahlungsverzug von mehr als 30 Tagen laufende Leistungen bis zur vollständigen Zahlung aussetzen.

§ 5 Laufzeit & Kündigung der Abo-Pakete

Abo-Pakete haben eine Mindestlaufzeit von 6 Monaten ab Vertragsschluss. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängern sie sich automatisch um jeweils einen weiteren Monat, sofern nicht eine der Parteien mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende kündigt.

Die Kündigung hat schriftlich oder per E-Mail an kontakt@grundsteindigital.de zu erfolgen.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 6 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Zugänge und Materialien rechtzeitig zur Verfügung zu stellen. Verzögerungen, die aus unzureichender Mitwirkung des Auftraggebers entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers. Vereinbarte Fristen verlängern sich entsprechend.

§ 7 Urheberrecht & Nutzungsrechte

Alle erstellten Werke (Designs, Texte, Konzepte, Code) bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Auftragnehmers. Mit vollständiger Zahlung überträgt der Auftragnehmer dem Auftraggeber die für den vertragsgemäßen Zweck erforderlichen, nicht-exklusiven Nutzungsrechte.

Eine Weiterveräußerung oder Weiterlizenzierung an Dritte bedarf der ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.

§ 8 Gewährleistung & Haftung

8.1 Gewährleistung

Der Auftragnehmer erbringt Leistungen nach dem aktuellen Stand der Technik und mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns. Mängel sind unverzüglich schriftlich anzuzeigen. Der Auftragnehmer hat das Recht zur Nachbesserung.

8.2 Haftungsbeschränkung

Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Die Haftung ist in diesen Fällen auf die Höhe der im Einzelauftrag vereinbarten Vergütung begrenzt.

8.3 Keine Erfolgsgarantie

Aussagen zu Sichtbarkeitssteigerungen, Rankings oder Anfragevolumen sind Prognosen auf Basis von Erfahrungswerten; sie stellen keine Garantie oder Zusicherung eines bestimmten Ergebnisses dar.

§ 9 Vertraulichkeit

Beide Parteien verpflichten sich, alle vertraulichen Informationen, die ihnen im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werden, geheim zu halten und nicht an Dritte weiterzugeben. Diese Pflicht gilt über das Ende des Vertragsverhältnisses hinaus.

§ 10 Schlussbestimmungen

10.1 Anwendbares Recht

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

10.2 Gerichtsstand

Sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis der Sitz des Auftragnehmers.

10.3 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die unwirksame Bestimmung wird durch eine wirksame ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

10.4 Änderungen

Der Auftragnehmer behält sich vor, diese AGB mit angemessener Vorlauffrist (mindestens 30 Tage) zu ändern. Bestehende Abo-Verträge werden nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Auftraggebers geändert.

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